21/12/16: Tag 4

Es wird langsam ernst heute habe ich den halben Tag auf den Anruf aus der Klinik gewartet als ich die Hoffnung aufgeben wollte das der noch kommt klingelte depressionendlich das Handy und der verantwortlich Arzt teilte mir den nächst möglichen Termin mit. Leider war das aber nicht alles weil im gleichen Moment wie der Anruf aus der Klinik kam leider noch eine WhatsApp Nachricht aus der Firma das ich doch bitte noch vorbei kommen soll es gibt da noch was zum Klären. OK dachte ich mir und hab mich auf den Weg gemacht und was soll ich sagen es ging wie soll es anders sein ums Arbeiten und um meinen gesundheitlichen zustand. Fangen wir mit dem gesundheitlichen zustand an der war so lala man beschäftigt sich versucht irgendwie den Kopf frei zu bekommen mit der Hilfe von Hobbys was einem schon gut tut. Weiter zum Thema Arbeit. Das Lager in dem ich tätig bin braucht nächste Woche dringend 5 Mann und meine Firma hat Personalengpass und ob ich es mir zutrauen würde die vier Tage zu arbeiten, ich dachte mir in dem Moment nur „ja ne ist klar ich nehme mir von heute auf morgen Urlaub weil es mir so super geht wir haben zick Leute die zum einen schon Urlaub gemacht haben und jetzt wieder im Urlaub sind und denen es gesundheitlich mit Sicherheit besser geht als mir“. Ich hab kurz überlegt und meinte zu meinem Chef dann freundlich klar mach ich immer hin kommt mir die Firma entgegen da kann ich auch der Firma entgegen kommen. Also wieder 4 Urlaubstage die ich mit ins neue Jahr nehmen kann schöne scheiße sag ich euch.
 Als ich dann auf dem Heimweg war wurde ich von einer Ingress-Spielerin angeschrieben und gefragt ob ich nicht noch Lust hätte noch ne kleine Tour mitzulaufen klar hätte ich Lust gehabt nur als sie mir aufzählte wer alles dabei ist habe ich dankend abgelehnt da genau einer dabei war den ich mir nicht antun muss, darauf meinte sie naja vielleicht dann heute Abend nur wir beide und ich sagte zu.

20.12.16 „3. Tag: Der weg in die Klinik“

depressionAuch heute war wieder ein schwieriger Tag für mich, ich hatte von einer sehr engen bekannten das Angebot das sie mich bei dem Weg in die Klinik begleitet. Klar das Angebot hab ich gerne angenommen den es ist leichter wenn jemand dabei ist der einem den Rücken stärkt und einem gut zuspricht als wenn man da ganz alleine ohne kraft durch muss. Leider hatte diese bekannte Frühs selbst einen Termin was den Weg in die Klinik nach hinten schob und meine innere Unruhe noch mehr anfeuerte aber da musste ich leider durch, gegen Mittag ging‘s dann los. Als wir da waren mussten wir uns erstmal schlau machen wo wir hin müssen was recht schnell ging es waren gerade mal ein paar Meter vom Geländeeingang zum Gebäude in das wir mussten, leider war der Weg allerdings umsonst wir waren zeitlich etwas zu spät dran so das ich nur meine Daten vor Ort hinterlegen konnte und jetzt auf einen Rückruf warten muss der allerdings schon morgen (21.12.16) kommen sollte. OK Augen zu und durch.

Tag 1: Der Entschluß

So ich hab die Schnauze so voll von den ewigen Ausreden... der andauernden Flucht nach vorn... der abgefuckten Angst mir wieder etwas anzutun... ICH WILL HIER RAUS AUS DEM TEUFELSKREIS!!!!

Was ist los? Wer bist du den?
Na dann mal lange rede kurzer (un)sinn...

Ich heiße Alexander "Dark Heartless" Niedermaier bin zum Beginn dieses Tagesbuchs 36 Jahre alt und verfalle immer mehr in Deprissionen.
Warum fange ich ausgerechnet jetzt so ein Tagebuch an? Auch das will ich euch verraten.
Ich mache seit Jahren mit Deprissionen rum meistens nur kurzfristig und schnell vergänglich nur die letzten Wochen waren keine kurzfristige vergängliche sache mehr im gegenteil, ein absturtz jagte den nächsten und das soweit das ich anfing mich selbst zu verletzten. Ja ihr lest richtig ich habe angefangen mich selbst zu verletzen und späterstens an dem punkt sollte man zu sich selbst ehrlich sein und sagen: "ich brauche hilfe."

Sonntag 18.12.2016 Tag 1

Tag 2 auf dem Weg zurück ins Leben

Auch heute will ich euch von meinem Tag erzählen, was hab ich gemacht und wie ging es mir dabei?

Erstmal ging wie jeden Tag um 3:30 Uhr mein Wecker (ja das ist eine unmenschliche Zeit) es hieß Aufstehen oder in meinem fall sich aus dem Bett quälen eine erholsame Nacht ist was anderes, weiter in die Küche und erstmal Kaffee machen. Ein tag ohne Kaffee bei mir unmöglich...

Danach erstmal eine Rauchen und sich dann im Bad frisch machen und anziehn, und nebenbei noch mit einer sehr guten freundin Whatsappen (was den Start in den Tag doch ein wenig versüßt "an dieser stelle ein kleines danke").

So langsam sollte ich mir meine Zigaretten für die Arbeit machen... mist kaum noch Tabak da naja ok also noch schnell an die Tankstelle und ausnahmsweiße mal ne Schachtel kaufen...

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